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Detlev Pilger(re.) im Gespräch mit Dieter Roß(li.)

29.01.2013 / Kommunales

SPD-Kandidat Detlev Pilger zu Gast beim Neujahrsempfang

 

Die SPD-Loreley hatte die Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang nach St. Goarshausen eingeladen. Als Gast konnte Detlev Pilger von den Anwesenden begrüßt werden. Der SPD-Bundestagskandidat für den Wahlkreis 200 stellte sich im Gespräch den Fragen von Dieter Roß und Matthias Pflugradt über sich und seine politischen Ziele.

SPD-Sprecher Alexander Klein blickte zur Begrüßung auf das vergangene, ereignisreiche Wahljahr zurück, wobei er auf den erfolgreichen Wahlkampf und das gute Wahlergebnis im neuen Verbandsgemeinderat verwies. „Als stärkste Fraktion im Verbandsgemeinderat haben wir von den Wählern einen Vertrauensvorschuss erhalten, den wir nutzen wollen “, so Klein. Auch auf Landesebene sei man mit dem neuen Spitzen-Duo aus Malu Dreyer als Ministerpräsidentin und Roger Lewentz als neuem Parteivorsitzenden gut aufgestellt. Gerade mit dem Kamp-Bornhofener Abgeordneten und Staatsminister Lewentz sei nun jemand an der Parteispitze, der immer ein offenes Ohr für die Belange der Region habe.

Höhepunkt des Abends war das Gespräch mit dem Bundestagskandidat Detlev Pilger. Der 57-jährige Berufsschullehrer skizzierte kurz seinen Werdegang und verwies im Gespräch mit SPD-Sprecher Dieter Roß auf seine Schullaufbahn, die ihn nach der Hauptschule und mehreren Gelegenheitsjobs erst spät zum Abitur führte. Dies legte die Grundlage für sein Studium zum Berufsschullehrer. Besonders seine persönlichen und beruflichen Erfahrungen motivieren ihn zu seinem bildungs- und sozialpolitischen Engagement. Ein Projekt, das der Pädagoge Detlev Pilger im Moment in Koblenz voranbringen möchte, ist die Gründung von Firmen-Patenschaften, um schwer zu vermittelnden Jugendlichen durch Ausbildungsplätze und Praktika einen Berufseinstieg zu ermöglichen. Allerdings sollte das Hauptaugenmerk auf eine vorbeugende Politik gelegt werden, da viele soziale Probleme in der Jugend und als Erwachsene durch eine gezielte Unterstützung im Kindesalter verringert werden können.

Anschließend übernahm Matthias Pflugradt, Sprecher im SPD-Ortsverein St. Goarshausen, die Themen Arbeits- und Sozialpolitik. Detlev Pilger sprach sich dabei besonders stark für einen gesetzlichen Mindestlohn und eine Mindestrente aus. Gerade die Leiharbeit müsse eingegrenzt und angemessen entlohnt werden. „Prekäre Arbeitsverhältnisse müssen unbedingt eingedämmt werden. Gute Arbeitsplätze sind gerecht entlohnte Arbeitsplätze“, fasste Pilger zusammen. Bezüglich des Renteneintrittsalters wünscht sich der SPD-Kandidat eine stärkere Anpassung an die körperlichen Anforderungen bestimmter Berufsgruppen. Diesen müsse es möglich sein, auch mit 40 Beitragsjahren abschlagsfrei in Rente gehen zu können.

Im weiteren Gespräch wurden außerdem lokale Themen diskutiert. Neben der Verbesserung der Infrastruktur im ländlichen Raum, wie beispielsweise durch eine Förderung der Nahversorgung, sollten zur Reduktion von Bahnlärm zunächst kurzfristige und praktikable Maßnahmen wie Flüsterbremsen oder Geschwindigkeitsbeschränkungen umgesetzt werden.

Im Hinblick auf die Diskussionen um den SPD-Spitzenkandidaten Peer Steinbrück wünschte sich Detlev Pilger eine breitere Unterstützung durch die Genossen. „Wir müssen den Wahlkampf gemeinsam gestalten“, forderte er abschließend.

 

27.01.2013 / Kommunales

Prioritätenplanung für den Radwegebau in der VG Loreley steht!

Der Radwegebau am Mittelrhein schreitet voran und immer mehr Abschnitte an der B42 werden bebaut, sodass in absehbarer Zeit ein geschlossenes Radwege-Netz im Welterbetal vorzufinden sein wird. Gäste sowie Einheimische werden sich gleichermaßen daran erfreuen und die Wartezeiten für die Autofahrer an den Baustellen bald vergessen machen.

 

Die noch fehlenden Abschnitte zwischen Koblenz und der hessischen Landesgrenze bei Kaub wurden nun vom rheinland-pfälzischen Infrastrukturministerium genau unter die Lupe genommen und in einen Katalog aufgenommen, der die Abschnitte nach Priorität und Fälligkeit in 3 Kategorien eingestuft. „Mit diesem Katalog setzen wir eine Zeitschiene fest, an der wir uns orientieren wollen, damit wird dem Ziel eines durchgehenden Radnetzes näher kommen“, so der zuständige Staatsminister Roger Lewentz. „Viele Abschnitte sind schon fertiggestellt oder werden demnächst fertig sein. Darum ist es umso wichtiger nicht kurz vor dem Ziel den Rückwärtsgang einzuschalten, sondern die Baumaßnahmen zügig zum Ende zu bringen“, fordert der 1. Beigeordnete der VG Loreley, Carsten Göller. Nach dem nun vorgelegten Prioritätenplan soll von Koblenz kommend die fehlenden Radwegestücke nach und nach gebaut werden. Zunächst soll demnach das letzte Teilstück zwischen Kestert und Kamp-Bornhofen fertiggestellt und anschließend die letzten Planungen mit dem Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt zwischen Ehrenthal und Kestert vollendet werden. Dieser Abschnitt ist ungefähr 2,5 Kilometer lang und wird teilweise eine Kragarmkonstruktion erforderlich machen, wo keine ausreichende Fläche für den Ausbau des Radwegs besteht. Gleichzeitig zu dem Bau dieses Teilstücks des rechtsrheinischen Radwegs wird der dringend erforderliche Radweg zwischen Wellmich und St. Goarshausen angegangen und mit der höchsten Priorität bedacht. „Die Planungen haben Hand und Fuß“, befindet Alexander Klein, Mitglied des Verbandsgemeinderats Loreley. „allerdings müssen vor allem die Planungen für das Teilstück zwischen Rossstein und Loreley vorangetrieben werden, da dieser Teil äußerst marode ist und einer dringenden Sanierung bedarf.“ Auch noch in diesem Jahr soll das fehlende Stück in der Ortsdurchfahrt Kaub fertiggestellt werden. „Dort wird der Radweg im Rahmen des letzten Erneuerungsabschnittes des Rheinvorgeländes durch die Stadt Kaub umgesetzt werden“, so SPD-Sprecher Thorsten Lachmann.

 

Bei all den zielstrebigen Planungen ist zudem zu hoffen, dass die Kollegen aus Hessen ihre Aufgaben ebenso erfüllen und den Radwegebau endlich mit letzter Hartnäckigkeit vorantreiben“, merkte Landrat Günter Kern allerdings an.

 

24.08.2012 / Kommunales

SPD begrüßt knapp 1,8 Millionen Euro Landeszuwendung für Fusion

Wie vor wenigen Tagen öffentlich bekannt wurde, hat Innenminister Roger Lewentz mit einem Schreiben an die neue Verbandsgemeinde Braubach-Loreley mitgeteilt, dass 1.792.100 Euro für die Fusion an die VG ausgezahlt werden. Die SPD-Fraktion um den Vorsitzenden Mike Weiland und den Kauber Stadtbürgermeister Karl-Heinz Lachmann begrüßten die Auszahlung an die VG. Der Erste Beigeordnete Carsten Göller, der derzeit den Bürgermeister vertritt, hatte alle Ratsfraktionen über die gute Nachricht informiert.

 
Die jungen Kandidaten mit Bürgermeisterkandidat Göller (li.) und Ortsbürgermeister Kalkofen (2.v.l.) im Kamper Bahnhof.

20.04.2012 / Kommunales

Jusos mit gutem Team und frischen Ideen in Verbandsgemeinderatswahl

Die Region des Welterbetals und damit des Tals der Loreley touristisch noch besser zu vermarkten und sich für eine generationenübergreifende Infrastruktur einzusetzen, ist auch das Steckenpferd des SPD-Fraktionsvorsitzenden Mike Weiland (34) im Braubacher VG-Rat. Er möchte insbesondere die Angebote für junge Leute und Familien ausbauen und damit das Leben in der VG für diese attraktiver gestalten. Dazu gehören die Fortentwicklung der Jugendpflege sowie der Schulsozialarbeit. Aber auch bei gemeindlichen Baumaßnahmen müsse man mehr auf die Belange aller Generationen achten und sie vor allem in Entscheidungen einbinden, so der Kommunalpolitiker, der seit 14 Jahren in kommunalen Gremien tätig und neben dem VG-Rat auch Kreistagsmitglied ist und als Erster Beigeordneter in Kamp-Bornhofen die Geschicke des Mittelrhein Open Air leitet. Örtliche Jugendtreffpunkte und -räume, ein gutes Jugendangebot im Sport- oder aber auch Feuerwehrbereich sind Weiland, der im Mainzer Innenministerium arbeitet, aber ebenso wichtig, wie die sichere Ausstattung von Spielplätzen, sichere Schulwege, verkehrsberuhigte Bereiche sowie Radwege. Schon zu seinen kommunalpolitischen Anfängen hat er sich für die Einrichtung eines Nacht-Taxis für junge Menschen in der VG Braubach eingesetzt, dessen Ausweitung auf die gesamte neue Verbandsgemeinde er schon mit seiner Fraktion beantragt hat. Neben der Partei ist Mike Weiland auch ehrenamtlich im Karnevalsverein sowie seit 19 Jahren als Gruppenleiter für die Jugendfreizeit der Pfarrei St. Nikolaus aktiv. "In weiteren Vereine pflege ich eher eine inaktive, fördernde Mitgliedschaft", schmunzelt Weiland.

 
Peter Runkel, Andreas Kahl, Bürgermeisterkandidat Göller, Thorsten Lachmann und Mike Weiland (v.l.).

16.04.2012 / Kommunales

Jusos mit gutem Team und frischen Ideen in Verbandsgemeinderatswahl

Eine ausgewogene und vor allem gute Bewerberliste für den neuen Verbandsgemeinderat wird den Delegierten der SPD Braubach-Loreley am 16. April 2012 zur Wahl stehen. Auch die Jusos in der neuen Verbandsgemeinde (VG), als Nachwuchsorganisation der SPD, sehen sich gut vertreten und werden den Personalvorschlag selbstredend unterstützen. Selbst aus Juso-Reihen kommen zwischenzeitlich bereits erfahrene, aber ebenso neue Kandidaten, die frischen Wind und neue Ideen in die Politik bringen möchten. "Wir wollen uns für alle Generationen, insbesondere aber natürlich für die jungen Menschen, stark machen und künftig als im VG-Rat vertretene Ansprechpartner fungieren", so der 23-jährige Thorsten Lachmann aus Kaub. Der Jurastudent engagiert sich für seine Heimat vielseitig in Vereinen. Feuerwehr, Gesangs- und Tennisverein sowie Kommunalpolitik sind seine Hobbys. In der Partei ist er im Vorstand auf Gemeinde- und Verbandsgemeindeebene bereits aktiv und sitzt seit 2009 im Schulträgerausschuss der VG Loreley. "Ich möchte, dass unsere Region für Jung und Alt attraktiv und lebenswert bleibt, daher bin ich bereit, Verantwortung für das Zusammenleben zu übernehmen", begründet Lachmann seine Kandidatur.